Äthiopische Opale

Äthiopische Opale

Die äthiopischen Opale entstehen in Knollenform, sogenannte Donnereier, und sind erst seit mitte der neunziger Jahre auf dem Markt erhältlich.

Äthiopische Opale ohne Risse sind ausgesprochen selten. In ihr Muttergestein eingebettet sind sie allerdings sehr stabil. Schon gebrochene Stücke haben etwa die Stabilität von australischen Opalen und können geschliffen werden.

Es gibt unter ihnen alle Opalarten, von weiß bis schwarz. Ihre Markenzeichen sind allerdings die undurchsichtige, schokoladenbraune Varietät und die durchsichtigen Feueropale. Beide besitzen in ihren guten Qualitäten ein bezauberndes Farbenspiel.

Noch eine Besonderheit sind die hydrophilen äthiopischen Opale. Sie nehmen ungewöhnlich viel Wasser auf und werden dadurch dunkler in ihrer Grundfarbe, können allerdings auch ihr Farbenspiel einbüssen. Nach dem Trocknen ist jedoch alles wieder ok.
Man sollte sie aber möglichst trocken aufbewahren und nicht wie normale Opale mit Wasser verwöhnen.
Erkennbar sind sie mit dem Zungentest. Die Zungenspitze bleibt leicht an ihnen kleben - wie an einem Eiszapfen.


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